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SCHMERZEN IM BEWEGUNGSAPPARAT

Fast 90 Prozent der Deutschen wissen um diese akuten Schmerzen. Rund zwei Drittel der Bundesbürger spüren ihn jährlich. Schmerz ist wie eine rote Ampel. Dieses Warnsignal möchte uns vor weiterem Schaden bewahren.
Man unterscheidet den Bewegungsapparat anhand seiner passiven Anteile wie Knochen, Gelenke und Bänder sowie den aktiven, nämlich den Skelettmuskeln. So mannigfaltig wie der Bewegungsapparat aufgebaut ist, so vielfältig können auch Schmerzen in diesem Bereich auftreten. Ursachen für Schmerzen des Bewegungsapparates können die tägliche Arbeit (schwere körperliche Arbeit aber auch PC- bzw. Schreibtischtätigkeit mit falscher Körperhaltung), mangelnde Bewegung oder Abnutzung (degenerative Gelenkerkrankungen) sein. Auch Stoffwechselstörungen mit Kristallbildung in den Gelenken (Gicht) oder die Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Strukturen (rheumatoide Arthritis) führen zu Schmerzen.
Unbehandelt kann aus akutem Schmerz, chronischer Schmerz werden, der schwieriger zu behandeln ist. Bei stumpfen Sportverletzungen hilft der Merksatz PECH: Pause, Eis (Kühlen der schmerzenden Stelle), Compression (Druck- bzw. Stützverband bis zu 48 Stunden) und Hochlagern (um Schwellungen zu vermeiden).

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